02.01-11.01. Ihr Lebensbaum ist die Tanne
12.01.-24.01. Ihr Lebensbaum ist die Ulme
25.01.-03.02. Ihr Lebensbaum ist der Wachholder (Zypresse)
4.2. - 8.2. Ihr Lebensbaum ist die Pappel (Zitterpappel, Espe, Aspe)
09.02.-18.02. Ihr Lebensbaum ist der Zürgelbaum (Celtis)
19.02.-29.02. Ihr Lebensbaum ist die Kiefer
1.03.-10.03. Ihr Lebensbaum ist die Weide
11.03.-20.03. Ihr Lebensbaum ist die Linde
21.03. Ihr Lebensbaum ist die Eiche
22.03.-31.03. Ihr Lebensbaum ist der Haselnussbaum
01.04.-10.04. Ihr Lebensbaum ist die Eberesche (Vogelbeerbaum)
11.04.-20.04. Ihr Lebensbaum ist der Ahorn
21.04.-30.04. Ihr Lebensbaum ist der Nussbaum
01.05.-14.05. Ihr Lebensbaum ist die Pappel
15.05.-24.05. Ihr Lebensbaum ist die Kastanie
25.05.-03.06. Ihr Lebensbaum ist die Esche
04.06.- 13.06. Ihr Lebensbaum ist die Hainbuche (Weisbuche, Hagebuche)
14.06.-23.06. Ihr Lebensbaum ist der Feigenbaum
24.06. Ihr Lebensbaum ist die Birke
25.06.-04.07. Ihr Lebensbaum ist der Apfelbaum
05.07.-14.07. Ihr Lebensbaum ist die Tanne
15.07.-25.07. Ihr Lebensbaum ist die Ulme
26.07.-04.08. Ihr Lebensbaum ist die Zypresse (Wachholder)
05.08-13.08. Ihr Lebensbaum ist die Pappel
14.8.-23.8. Ihr Lebensbaum ist der Zürgelbaum
24.08.-02.09. Ihr Lebensbaum ist die Kiefer
03.09.-12.09. Ihr Lebensbaum ist der Weidenbaum
13.09.-22.09. Ihr Lebensbaum ist die Linde
23.09. Ihr Lebensbaum ist der Olivenbaum
24.09.-03.10. Ihr Lebensbaum ist der Haselnussbaum
04.10.-13.10. Ihr Lebensbaum ist die Eberesche (Vogelbeerbaum)
14.10.-23.10. Ihr Lebensbaum ist der Ahorn
24.10.-2.11 Ihr Lebensbaum ist der Nussbaum
3.11. – 11.11. Ihr Lebensbaum ist die Eibe
12.11. – 21.11. Ihr Lebensbaum ist die Kastanie
22.11.-01.12. Ihr Lebensbaum ist die Esche
02.12.-11.12 Ihr Lebensbaum ist die Hainbuche
12.12.-21.12 Ihr Lebensbaum ist der Feigenbaum
22.12. Ihr Lebensbaum ist die Buche
23.12. – 1.1. Ihr Lebensbaum ist der Apfelbaum
02.01. - 11.01. und vom 05.07. - 14.07.
(Weis)
Tanne
Gemeint ist hier die Weistanne Abies alba, die nicht mit der Fichte (im
Volksmund Rottanne) verwechselt werden darf. Die Fichte haben die
Kelten wohl kaum gekannt, da sie ein Bewohner des höheren Berglandes war.
Die Tanne entwickelt im Alter ihre individuelle Persönlichkeit. Jeder Baum sieht
dann anders aus. Die Atmosphäre in einem Tannenwald ist ungewöhnlich rein und
klar. Sie wirkt wohltuend auf die Atmung. Mit Tannenharz räucherte man auch
die Wohnungen und Ställe, um schlechte feinstoffliche Einflüsse zu
vertreiben. Die ätherischen Öle in den Nadeln haben eine antiseptische
Wirkung. Das Holz ist gegen Säure und Wasser resistent, daher suchten die
Germanen Tannen bei Gicht und Rheuma auf. In unseren
Wäldern verbreitet sich immer mehr die amerikanische
Küstentanne, da haben selbst Forstwirte ihre Schwierigkeiten beim
unterscheiden. Die zerriebenen Nadeln duften aber nach Citrus, die
heimische Tanne riecht harziger. Atemübung: Die Nadeln zerbrechen und
zerreiben, tief durch die Nase einatmen und tief durch den Mund ausatmen.
Die meditative Verbindung mit einer Tanne ist wohltuend für die
Atmung, bei Gicht und Rheuma.
Der Tannenmensch
Er ist gütig, voll Harmonie und kann vernünftig denken. Ehrgeizig, begabt,
fleißig und macht immer alles bestens. Tief in sich hat er ein Urvertrauen zum
Leben Der Tannengeborene hat immer wieder Mut und Kraft zum Neubeginn.
Beherrschung, noble Haltung, Seelengröße und Persönlichkeit zeichnen ihn aus. Er
bewahrt sich aber gern seine Unabhängigkeit. Probleme und Feindschaften
bereinigt er rasch. Er liebt das Schöne und Edle in "jeder Gestalt". In
der Liebe großzügig im Geben und Nehmen, aber oft unzufrieden. Das
Auskommen ist ihm nicht immer leicht. "Tannen" täuscht man nicht .
12.01. - 24.01. und vom 15.07. - 25.07.
Ulme
3 Hauptarten werden unterschieden, die Berg- Flatter- und Feldulme. Sie ist
mit ihren dunklen Blättern ein würdevoller und ernster Baum. Erfahrungen mit
diesen Baumwesen habe ich noch keine gemacht. Es heißt, man lernt, sich auf das,
was zu tun ist, zu konzentrieren. Eben den Ernst der Lage zu erkennen. Früher
wurde der Bast, (die Schicht unter der Rinde) von der Feldulme in der Apotheke
verkauft, bei Infektionen im Hals, denn der Bast ist zusammenziehend und
schleimlösend. Ulmenrinde wurde als Pulver bei Hauterkrankungen eingesetzt.
Vielleicht sollte man den Ätherkörper einer Ulme dann aufsuchen, wenn man seine
Selbstverwirklichung sucht. Halsbeschwerden deuten auf die Unfähigkeit hin sich
zu äußern und die Haut grenzt unser Inneres vom Außen ab. Etwas will hinaus.
Der Ulmenmensch
Ist vertrauenserweckend mit viel persönlicher Ausstrahlung. Er ist ein
Familienmensch, kein Herdenmensch, wenn Herde, dann ist er der "Leithamml", auch
in der Familie und in der Partnerschaft. Der in der Ulme geborene ist ein
Optimist. Ruhig und beherrscht, abgeklärt und im Alter weise. Sein Rat ist
gefragt.Er gestaltet sein Leben mit Weitblick. Kleidet sich gut, gibt sich
geschmackvoll und gepflegt. In der Liebe gibt er Geborgenheit, ist treu, aber
dominiert gern. "Ulmen" strahlen Zuversicht aus
25.01. - 03.02. und vom 26.07 - 04.08.
Zypresse
Die Familie der Zypressen ist sehr groß. Die meisten Arten konnten die Kelten
nicht gekannt haben. Die Lebensbäume (Thuja) stammen aus Amerika und Asien,
ebenso die Schein-, und Sumpfzypressen. Gemeint ist wahrscheinlich ist unser
Wachholder und/oder der Stinkwachholder auch Sadebaum genannt. Der sehr giftige
Sadebaum wurde im südlichen Hochgebirge in Bauerngärten angebaut. Bei der
Anwendung starben allerdings viele Menschen. Wie die Feinstofflichkeit des
Wachholders wirkt, ist mir nicht bekannt.
Der Zypressenmensch
Er strebt nach Sonne, Licht und Frieden. Ist stark, solide, stämmig und treu,
steht gerne über den Dingen, ist nicht leicht zu übersehen. Er braucht ein
wenig zum Glück, nimmt das Leben wie es kommt. Er ist für Zusammengehörigkeit
und Gleichberechtigung. Ein Geistmensch der sich mit Materialismus schwer
anfreunden kann. Er hat eine hohe Meinung von sich selbst. Bleibt ewig jung. In
der Liebe ist der Zypressenmensch stürmisch, unersättlich, schwer zufrieden zu
stellen. im Alter oft einsam, aber klagt nie. "Zypressen" sind hart im
Nehmen
04.02. - 08.02. und vom 01.05. -
14.05. und vom 05.08. - 13.08. Pappel
Hier ist die Zitterpappel (Espe/Aspe) gemeint, die auch in der
Bach-Blütentherapie angewendet wird. Beim leichtesten Windhauch erzittern die
Blätter (bedingt durch den langen Stiel), überstehen aber die stärksten Stürme.
Die Pappel sucht man auf, wenn man Angst vor der Zukunft hat. Bei einer
Meditation an einer sehr starken Canadinensis (Pappel mit härterem
Holz und herzförmigen Blättern) spürte ich eine geballte Kraft der
Unerschütterlichkeit.
Der Pappelmensch
strebt nach dem Unsterblichen, ist mitteilsam und aufgeschlossen allem Neuen
gegenüber. Er ist nicht zu Überhören, allen Anforderungen gewachsen und weiß
sich immer zu verteidigen. Ist ein Platzmensch der sein daheim braucht. Pflegt
seine Freunde. Ist großzügig und dankbar, lässt sich aber nicht ausnehmen.
Zielstrebigkeit ist ihm auf dem Leib geschneidert. Er weiß was er will und
erreicht es auch. In der Liebe ist der Pappelmensch sehr wählerisch. Er gibt dem
Partner aber viel Wärme und Geborgenheit. "Pappeln" sind Freunde fürs
Leben
09.02. - 18.02. und vom 14.08 - 23.08
Zürgelbaum (Celtis australis)
Der südliche Zürgelbaum mit kirschenähnlichen,
violettbraunen Früchten, die auch essbar sind, kam aus dem Mittelmeerraum
zu uns. Gelegentlich findet man ihn in wintermilden Gebieten als Parkbaum. Er
gehört zu den Ulmengewächsen. Die feinstoffliche Wirkung ist mir nicht
bekannt.
Der Zürgelbaummensch
Er ist von seltener rassiger Schönheit und versinnbildlicht das Hohe –
Erhabene. Er ist selbstsicher und entschlossen im Auftreten. Liebt die Natur und
strebt eine heile Welt an. Er ist eine Führernatur, trifft Entscheidungen ohne
zu zögern. Musik, Kunst, Theater liebt er und ist ein reiselustiger
Abenteurer. In der Liebe ist der Zürgelmensch ein gefühlvoller Partner,
sehr wählerisch und ein Leben lang auf der Suche nach der ganz großen
Liebe. Leicht ungeduldig und reizbar sieht er von oben herab auf die
Mitmenschen. Zürgelbäume sind selbstsicher.
19.02. - 29.02. und vom 24.08. - 02.09.
Kiefer
Die Waldkiefer ist ein Sonnenbaum. Seine Rinde erscheint immer warm, im
Gegensatz zum Mondbaum Buche. Meistens ist nur der oberste Teil benadelt
und überragt damit andere Waldgewächse. So schreibt man den Kiefernmenschen
Führungsqualitäten zu. Obwohl die Hebelwirkung bei starkem
Wind dadurch besonders groß ist, übersteht sie die meisten
Stürme. Die Nachgiebigkeit der Kiefer rettet sie hier. Sie ist ein
belebender Baum. (Kiefernbäder) Das Kienholz (verharztes Kiefernholz) wurde
früher als Fackel verwendet.
Der Kiefernmensch
Lebt nach den Grundsätzen hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Er ist ein
Morgenmensch der die Sonnenaufgänge liebt. Er liegt nie auf der faulen Haut,
sondern weis immer was zu arbeiten. Ein Praktiker, kein Theoretiker. Ein guter
Kamerad und Kumpel. Ein ausgezeichneter Organisator. Er ist
widerstandsfähig wie ein alter Kienspanstock und hell leuchtend wie die Flamme
des Kienspanes. Auch in der Liebe schnell in Flammen, doch die Leidenschaft
verlöscht mitunter rasch. Kiefern" packen Probleme an.
01.03. - 10.03. und vom 03.09. - 12.09.
Weide
Die Weide war der Aspirinbaum der Germanen. Die Rinde enthällt Salizylsäure,
Grundstoff bei der Aspirinherstellung, der heute synthetisch hergestellt
wird. Am bekanntesten sind wohl die Salweide deren Blüten schon ab
Februar erscheinen und die Trauerweide, die mit ihren langen hängenden
Ästen Melancholie verbreitet. So sagte man der Weide nach, dass sie zum Tode
verleitet, die Sehnsucht nach einer besseren Welt stillt. Nun, wenn die Winde
durch das Geäst wehen, wirkt es auch leicht verspielt. Der Aufenthalt im
Ätherkörper verleitet tief in sich zu gehen, bei der Sinnsuche.
Trauerweiden heben sich auch das ganze Jahr von der Umgebung und von
anderen Bäumen ab. In allen Jahreszeiten ist die Weide schön und nützlich.
Der Weidenmensch
besitzt Einfühlungsvermögen, erkennt und erfasst sofort alle
Lebenssituationen. Er ist biegsam wie eine Weidenrute, passt sich überall
an. Bescheidenheit und Demut sind ihm in die Wiege gelegt. Mitmenschen finden
bei ihm immer Trost und Zuwendung. Ein künstlerisch begabter Mensch, der
Schönheit sehr schätzt. Er träumt von einem eigenen Heim, schönen Kleidern,
Schmuck .........und einer heilen Welt. Zwei Herzen wohnen oft in seiner Brust,
einmal verträumt-melancholisch, ein andermal wechselhaft und unruhig. Auch in
der Liebe zeigt sich dies, ist aber einfühlsam und zärtlich, fühlt sich nur oft
unverstanden. Der Weidenmensch wählt von zwei Wegen immer den schwereren. Die
Weide – der Weltenmensch
11.03. - 20.03. und vom 13.09. - 22.09.
Linde
Schon der Name deutet es an. Lind steht für weich, biegsam, nachgiebig und
diesen Eigenschaften verdankt der Baum sein hohes Alter, das er erreichen
kann. 1000 jährige standen in der Vergangenheit in ganz
Germanien. Dabei erlangte die Linde ein sehr wulstiges Aussehen, dass die
Germanen in ihr den Sitz eines Drachen sahen. Es ist auch so,
dass kein Sturm, oder eine Menschenhand der Linde ernsthaft schaden
könnten. Sie schlägt immer wieder aus. Wegen ihrer herzförmigen Blätter
war sie auch der Baum der Liebe. Der Duft der Blüten soll
aphrodisierend wirken. Lindenblütentee weiss man, dass es bei
Erkältungen hilft. Die Verbindung mit einer Linde hilft zu mehr
Kreativität in der Poesie und Kunst.
Der Lindenmensch
ist herzlich und liebenswürdig. Er nimmt alles ruhig und gelassen auf, was
auch immer das Leben bringt und geht mit einem Lächeln durch die Welt. Kann mit
offenen Augen träumen. Mühe, Kampf, Hetze sind für den Lindenmenschen
Fremdwörter. Morgen ist auch noch ein Tag........ Der im Zeichen der Linde
Geborene wartet immer auf das große Glück und den Reichtum. Lindenmenschen sind
die geborenen geduldigen Krankenpfleger. In der Liebe will er immer umsorgt und
gestreichelt sein. Eifersucht, mangelnde Ausdauer und Wunderlichkeit machen ihm
das Leben oft schwer. Die Linde lebt für die Liebe.
21.03. Eiche
Nur einen Tag hat die Eiche zur Tag- und Nachtgleiche. Die Eiche wächst
langsam und ist tief mit ihrem Standort verwurzelt. Dennoch hat sie eine
große Durchsetzungskraft gegen alle Schwierigkeiten, die mit dem Wachstum
verbunden sind. Sie ist der eigentliche (Kult)Baum der Germanen, die aber im
Rahmen der Christianisierung durch die Linde ersetzt wurde. Die meditative
Verbindung mit der Eiche empfehle ich bei Ungeduld und mangelndes
Durchsetzungsvermögen gegenüber Kollegen und Chefs. Sie lehrt auch den richtigen
Zeitpunkt abzuwarten um dann seine Interessen durch zu setzen.
Der Eichenmensch
Er ist geprägt von Kraft und Stärke, - bis ins hohe Alter - unbeugsam und von
enormer Willenskraft Er ist beharrlich, mit großem Durchhaltevermögen, ein
Mensch der Tat und nicht der vielen Worte. Der beständige Eichenmensch
verträgt nicht gerne Veränderungen, fest verwurzelt steht er im Leben. Er
erfreut sich meist bester Gesundheit – Krankheit lehnt er ab, sieht sie als
Zeichen der Schwäche. Gastfreundlich und sehr tolerant den Mitmenschen
gegenüber. In der Liebe sehr wählerisch, verliebt sich aber häufig auf der Suche
nach dem Lebenspartner, den er oft aus Vernunftgründen wählt. Als Dominierer und
Kraftmensch hat er nicht immer nur Freunde, es ist nicht ganz leicht mit ihm.
Eichen" stehen tapfer im Leben
22.03. - 31.03. und vom 24.09. - 03.10.
Haselnuss
Hildegard von Bingen nannte die Hasel den Strauch der Wolllust. Hunderte
Millionen Pollen steigen bis 4000 M hoch um am selben Tag noch über 100 Km zu
fliegen. Der Verbreitungstrieb des Strauches ist so stark, dass es vor rund 6000
Jahren sogar eine Haselzeit gab, wie Erdbohrungen ergaben. Man hat auch
tatsächlich in der Haselnuss Wirkstoffe gefunden, die anregend für das
Wohlbefinden sind. Die Haselrute wurde gern als Wünschelrute gedreht, um damit
Erze zu finden. Auch als Zauberstab wurden die Haselruten in der Mythologie
verwendet. Somit schreibt man dem Aufenthalt unter
Haselsträuchern belebende Wirkung zu, möglichst im Schneidersitz.
Der Haselmensch
Er ist intelligent, hat Intuition und eine scharfe Urteilskraft. Er ist der
geborene Lehrer und Erzieher. Lebt eher bescheiden und strahlt Glück und
Zufriedenheit aus. Er ist ein Rufer in der Wüste. Ein Schatzsucher auf Erden.
Gemeinwohldenken und die Vorliebe Missstände aufzudecken und zu bekämpfen bis
zur Verausgabung sind sehr ausgeprägt. In der Liebe ist er ein ehrlicher,
verständnisvoller, doch launenhafter Partner. Er hat ein ungewöhnliches
aber kein leichtes Leben. "Haselnüsse" haben Charme.
01.04. - 10.04. und vom 04.10. - 13.10.
Eberesche
Die Eberesche ist bei den Vögeln sehr beliebt. Nach den ersten Frösten
schmecken die roten, Vitamin C reichen Früchte auch dem Menschen. Früher wurder
daraus Marmelade gekocht. Die getrockneten Beeren buk man ins Brot. Eber hat
sich vermutlich aus dem Wort Aber = Falsch, herausgebildet. Eberesche = falsche
Esche.
Der Ebereschenmensch
hat Feingefühl und ein ausgeprägtes Mitempfinden für die Nöte der
Mitmenschen. Auf den ersten Blick stellt er keine besondere Persönlichkeit dar,
ist aber ein Charaktermensch mit Durchhaltevermögen. Den Schicksalsschlägen
stellt er sich aufrecht entgegen. Er führt gerne Regie. Er liebt das Leben, die
Bewegung, die Unruhe, die Komplikation . Stets fröhlich und
zuversichtlich, bereit sich ausquetschen zu lassen und trägt es trotzdem mit
Humor. In der Liebe reagiert er ungestüm und leidenschaftlich aber gefühlvoll.
Ist oft unbefriedigt, nicht nur in der Liebe, und kann Fehler schwer vergeben.
Hat eine ausgeprägte Vorausahnung. "Ebereschen" verschönern die Welt.
11.04. - 20.04. und vom 14.10. - 23.10.
Ahorn
Wer ist schon einmal durch einen alten Ahornwald gegangen? In jungen Jahren
wächst der Bergahorn kräftig heran und bildet schöne Bestände, egal ob vom
Menschen gepflanzt, oder natürlich aufgegangen. Im Alter allerdings mag er seine
Artgenossen nicht. Dort wo der Ahorn gezwungen wird, einen Wald zu bilden,
drehen und neigen sich die Bäume von einander weg. Mit anderen Baumarten steht
er zwar gern im Wald, doch auch hier braucht der Alte seinen Freiraum. Ohne
Nachbarschaft würde der Ahorn nicht so hoch wachsen, aber ein riesiges Laubdach
bilden unter dem man sich wohl fühlt. Anders verhält sich der "Berg"Ahorn im
Bergland ab ca. 800 Metern. Dort ist er zuhause und bildet auch Wälder.
Der Ahornmensch
hat eine beschützende Kraft in sich. Er ist herzlich, manchmal auch scharf
und spitz. Hat ein natürliches Auftreten, ist aber kein alltäglicher Mensch, er
ragt immer durch Fantasie und Originalität aus der Menge heraus. Unbekanntes,
Schwieriges fordern ihn heraus und er stellt sich dieser Herausforderung mit
Elan. Er spottet gern, und hat es gern wenn man von ihm spricht.
Ahorntypen führen kein kompliziertes Liebesleben, sie stehen treu zu ihrem
Partner, erwarten aber, dass er so tanzt wie sie pfeifen. Mit den Nerven stets
nicht zum Besten.
21.04. - 30.04. und vom 24.10. - 02.11.
Nussbaum
Der Walnussbaum hieß früher auch Welschnuss. Welsche wurden
auch Fremde genannt. Der Baum kommt aus dem Süden. Bis zu 150 Kg Walnüsse
kann ein Baum verschenken und sein Holz ist sehr gefragt.
Der Nussbaummensch
ist einer, der sein Versprechen hält. Ein treuer Gefährte in jeder Beziehung
und ein genialer Stratege. Der Ehrgeiz ist grenzenlos. Der Wahlnussmensch
richtet sich immer aufs Ganze aus. Wenn er etwas will, gibt er nicht eher Ruhe
bis er es erreicht hat. Er verfügt über einen weiten Horizont. Seine Reaktionen
sind oft unerwartet und spontan. In der Liebe ist er sehr leidenschaftlich aber
eifersüchtig. Wenn er liebt, dann aber bis über den Tod hinaus. Der im Zeichen
der Walnuss Geborene ist ein ungewöhnlicher Mensch, dern unter der harten Schale
einen süßen Kern hat. "Nussbäume" sind unbeugsam
15.05. - 24.05. und vom 12.11. - 21.11.
Kastanie
Die Edelkastanie ist so beliebt als Frucht, wie die Walnuss. Sie hat zudem
die Fähigkeit richtige Wälder zu bilden. Dafür hat die Kastanie einige Helfer
aus der Tierwelt. Kastanien und Wein gehören zusammen. Aus dem alljährlichen
Stockausschlag wurden Rebpfähle hergestellt. Kastanien haben eine positive
Wirkung auf die Leber.
Der Kastanienmensch
ist der Kämpfer für die Wahrheit. Keine alltägliche Schönheit, wird erst beim
näher kennenlernen sympathisch. Er hasst Unterordnung auf Kommando, wird nie
jemanden bestechen und lässt sich selbst auch nicht kaufen. Eindruck
schinden will er nicht. Gründliche Schulausbildung und Herzensbildung sind ihm
ein Anliegen. In der Liebe sehnt er sich nach einer festen Beziehung, ist von
vorne herein abwägend und prüft lange um dann den richtigen Partner fürs Leben
zu finden. Kastanienmenschen zeigen nach außen hin eine gewisse Stacheligkeit
und Unangreifbarkeit. "Kastanien" lieben ihre Familien.
25.05. - 03.06. und vom 22.11. -
01.12. Esche
Die Esche hat einen enorm kräftigen Stamm, eine ausladende Krone und ist fest
verwurzelt. Das Holz ist hart, platzt aber schnell auf. Am liebsten steht die
Esche am Rande von fließendem Gewässer. Der Aufenthalt bei einer
Esche hilft Sehnsüchte durch verstehen zu stillen.
Der Eschenmensch
hat den Charakterzug der Besonnenheit. Er ist beherrscht, nüchtern, geduldig
und geistesgegenwärtig. Für ihn gilt: Eile mit Weile! Er ist fest im Leben
verwurzelt und übt starken Einfluss auf andere aus. Eschenmenschen halten in
ihrem Umkreis alles zusammen. Bildung, Freiheit und Unabhängigkeit sind ihr
höchstes Ziel. Eschen wollen immer hoch hinaus. Sind gerne der Schmied des
eigenen Glücks. In der Liebe ist der schwärmerische Eschenmensch treu und
umsichtig. Der Partner kann auf ihn bauen und auf ihn vertrauen. Er ist ein
total eigener Typ und will es auch bleiben. "Eschen" setzen sich hohe Ziele
04.06. - 13.06. und vom 02.12. -
11.12. Hainbuche
Ich bin stolz, diesen Baum als Lebensbaum zu haben. Kein Sturm wirft ihn um.
Er besitzt das härteste Holz bei uns. In Zeiten von Eisenmangel wurde Eisen
durch das Holz der Hainbuche ersetzt und bekam so den Beinamen Eisenholz. Er
wird auch Hagebuche und Weisbuche genannt, obwohl er richtigerweise ein
Birkengewächs ist.
Der Hainbuchenmensch
ist unabhängig, pflichtbewusst bis zur Übertreibung. Äußerlich eher kühl,
aber innerlich feurig und voll Glut. Sein Leben ist geprägt von Tugend und
Aufrichtigkeit. Er ist ein Umweltschützer und Umweltkämpfer. Ein tiefes
Empfinden für Kunst, Musik und Harmonie füllt ihn aus. In der Liebe immer auf
der Suche nach dem nicht Alltäglichen. Hat viele Wünsche und sucht Wärme,
Beifall und Bewunderung. Überlegt lange, bis er Entscheidungen trifft, - oft zu
lange. "Hainbuchen" nehmen in Schutz
14.06. - 23.06. und vom 12.12. -
21.12. Feigenbaum
Mit dem Feigenbaum konnte ich keine praktischen Erfahrungen machen, man sieht
ihn im Murgtal aber immer öfter, hier und da, auch im Gelände.
Der Feigenmensch
Er liebt das Leben, die Sonne, die Wärme, ist entgegenkommend und feinfühlig.
Steht mit beiden Beinen fest im Leben, plant geschickt und zielbewusst. Er
braucht Zuneigung und Anerkennung. Seine Begabung und Intelligenz sind
praktischer Natur. Er ist ein Familienmensch, liebt Kinder und kann gut mit
ihnen umgehen. Es ist schwer für einen Feigenbaummenschen das richtige Maß zu
finden von Gefühl und Verstand, Stille und Hektik, Süße und
Bitternis............ Ein Hin und Her und zeitweilige Übertreibungen gehören zum
Leben. In der Liebe eher flatterhaft, aber wenn es funkt, dann richtig und
langfristig. "Feigenbäume" sind empfindlich
24.06. Birke
Forstwirtschaftlich gesehen wird sie leider als Unkraut behandelt. Ihr
Anblick, vor allem in der blattlosen Zeit erhellt das Gemüt. Die
Birke gibt dem Menschen materiell und spirituell sehr viel. Die Birke sucht man
bei depressiven Verstimmungen auf.
Der Birkenmensch
bringt Licht und Fröhlichkeit in die Seele. Der
Birkenmensch ist locker, elastisch und gern ungebunden. Anspruchslos und
frei von Snobismus verabscheut alles Pöbelhafte. Der geborene Berater in allen
Lebenslagen. Isst und trinkt nach Maß und lacht nie laut und polternd. Die
Intelligenz ist überdurchschnittlich und mit Vorstellungskraft gepaart. Im
Liebesleben ist die Birke nicht besonders leidenschaftlich aber beständig und
treu, tut alles denkbare um den Partner glücklich zu machen. Birkenmenschen
umgibt eine Atmosphäre voll Ruhe, Zufriedenheit und Glück. "Birken" können Maß
und Ziel halten
25.06. - 04.07. und vom 23.12. - 01.01.
Apfelbaum
Wer einen Apfelbaum in der Blüte erlebt, mit allen Sinnen, weis, welche
Wohltat das ist. Der Apfel gilt ohnehin als ein bewährtes Mittel bei Problemen
mit der Verdauung.
Der Apfelbaummensch
Lieben und geliebt zu werden ist sein höchstes Ziel. Ein Mensch, der das
Gleichgewicht zwischen Körper, Geist, Verstand und Gefühl sucht und findet. Er
strebt ständig nach Vollkommenheit. Hat ein kindliches Gemüt sein Leben lang.
Ist ein Putz- und Saubermacher. Sehr naturverbunden. Hat die Neigung zum
Wissenschaftler. Er lebt gern in den Tag hinein und denkt nicht an Morgen. Alles
dreht sich bei ihm um die Liebe bis ins hohe Alter.Mal glücklich, mal
unglücklich verliebt, ist er immer für Flirts und Abenteuer bereit. Er ist ein
zärtlicher Partner, der sein letztes Hemd hergibt. Das Leben des Apfelmenschen
ist nie langweilig, sondern immer aufregend und interessant."Apfelbäume" flirten
gern.
23.09.
Olivenbaum
Das Vorkommen der mediterranen Bäume, wie Olivenbaum, Feigenbaum, Kastanie
wird mit dem Einwandern der Kelten von Süden erklärt.
Der Ölbaummensch
gleicht einem tiefen Brunnen der lebensspendendes Wasser schenkt. Wie der
Olivenzweig Symbol für Frieden, neues Leben und Hoffnung bedeutet, bemüht sich
der Ölbaummensch für seine Mitmenschen um Geborgenheit und Eintracht. Er ist
begabt, liebt Bücher, bildet sich stets weiter. Eher unscheinbar und bescheiden
gibt er sich. Aggression und Gewalt geht er aus dem Weg. Kälte und Missmut in
seiner Umgebung belasten ihn sehr. Ruhig und zufrieden im Kreis seiner Familie,
das liegt ihm. In der Liebe ist er sehr tolerant und nicht eifersüchtig. Das
Zusammenleben ist ruhig, getragen und meist voll Harmonie. Ein Ölbaummensch
bringt Glück und Frieden ins Haus. "Olivenbäume" sehnen sich nach
Geborgenheit.
03.11 - 11.11. Eibe
Sie gilt im Keltischen Baumkreis als der geheime Baum des Todes. Steht an der
Schwelle als Wächter zur Unterwelt und als Symbol für ewiges Leben. Die Eibe
wurde auch von den germanischen Völkern als heiliger Baum verehrt. Sie schützte
vor Zauber und Hexereien, konnte Dämonen vertreiben. Es wurden Menschen unter
Eiben bestattet oder Eibenzweige mit ins Grab gegeben. Die Eibe soll aus dem
Keltischen Baumkreis verdrängt worden sein. Die Eibe ist auch ein Baum der
Polarität.
Der Eibenmensch
Wer mit Eibenmenschen zu tun hat, dem kann es sehr gut gehen, es kann ihm
aber auch zum Verhängnis werden. Eibenmenschen sind sehr mitfühlend, Jammerer
können sie aber nicht leiden. Auf ihre Mitmenschen wirken sie wohltuend
ausgeglichen, solange man sie nicht verletzt.
22.12.
Buche
Die Buche ist der häufigste Laubbaum in unseren Breiten. Sie enthällt
antiallergische Stoffe. Deshalb wurden aus ihrem Holz früher die Schulmöbel
hergestellt. In einem Buchenwald ist es im Sommer immer kühler, als in einem
Nadelwald. Sie ist ein Mondbaum und für die Aufnahme von seelischen Problemen
ein guter Freund. Sie entzieht übermäßige Hitze aus dem Körper
und macht einen klaren Kopf.
Der Buchemmensch
liebt die Schönheit, ist edel und auf sein Äußeres bedacht. Er hat
Geschmack, nicht nur in der Bekleidung. Der Buchenmensch strebt nach allem was
man haben muss und was gerade "In" ist. – ein komfortables Haus, Kinder, großes
Auto, schöner Garten... und überall ein bisschen mehr. Er kann darauf warten,
verfolgt sein Ziel aber konsequent. Er ist ein Materialist, plant viele kühne
Projekte und realisiert sie auch. Das "Ja" ist ein "Ja", daher sind Buchentypen
treue Freunde, gute Sozialarbeiter, Sicherheitsorgane, Juristen,
Seelsorger........ Ein häuslicher Typ, der lieber mit der Familie daheim sitzt
als große Reisen zu machen. In der Liebe ein prächtiger Lebenspartner,
vernünftig, zärtlich, aber mit wenig Fantasie. Der im Zeichen der Buche geborene
hält sich in Form bis ins hohe Alter. "Buchen" wissen, wofür sie leben