19                       Weis-Tanne, Abies alba, Fam. Kieferngewächse

 

Herkunft: Endemisch

 

Zu erkennen ist die Tanne an den 2 silberweisen Streifen auf der Unterseite der Nadeln und die Nadelspitze ist gekerbt.

 

Die Nadeln sind bei der Tanne seitlich angeordnet und bei der Fichte halbkreisartig. Bei der Weis-Tanne lösen sich die Zapfen auf, bei der Fichte fallen sie als Ganzes ab.

 

Das Holz der Tanne ist säureresistent und wird daher im Saunabau verwendet.

 

Die Tanne erreicht Wuchshöhen bis zu 50 Meter und kann 6 bis 8m Brusthöhen-durchmesser (BHD) erreichen. Als das Weihrauch in den Kirchen nicht vorhanden war, diente das Tannenharz als Ersatz.

 

Durch das Früh- und Spätholz sind die Jahresringe gut zu erkennen.

 

Tannenholz hat keine Harzgänge und Harzgallen und lässt sich sehr gut imprägnieren.

 

Nasskern, Ringschäligkeit und Flaschenansatz sind häufige Fehler im Tannenholz

 

Mythologie

 

Das Aufstellen einer Tanne als Weihnachtsbaum war dazu gedacht, die stärker werdende Kraft der Sonne zu begrüßen. Sie galt schon immer als Symbol der Reinheit und der Hoffnung. In unserer Tradition symbolisiert sie das Licht, das Jesus in unser Leben brachte.

 

Tannenholz galt schon immer als Schutz vor bösen Geistern. So trug man früher Amulette aus Tannenholz.

 

Im Märchen „Das kalte Herz“ wohnt ein ehrfürchtiger Baumgeist in der Tanne.

 

Immer mehr wird die Amerikanische Küstentanne angepflanzt, (Abies grandiosa) die mehr ätherische Öle enthält und nach Citrusfrüchten duftet.

 

Lebensbaum für 2.1.-11.1. und 5.7.-14.7. Geborene

 


Die Tanne ist der Kamm, die Fichte ist die Büste

Die Tannenzapfen wachsen ganz oben auf den Vorjahrestrieben, öffnen sich bei Reife und lösen sich so auf. Jahrelang kann man noch die Spindeln sehen.