Der Berg-Ahorn liefert edles Tonholz, das grüne Blatt ist ein Spitzahorn

 

DerBerg- Ahorn ist etwas anders, wie andere Waldbäume, von alleine bilden sie keine Wälder. Sie stehen aber gerne in Mischwäldern und können dort zu stattlichen Erscheinungen heranwachsen.  Wächst er alleinstehend auf, kann er bis 40 m breit werden, also nix für einen Garten, in der Höhe kann er ca. 30m erreichen und rund 500 Jahre alt werden. Er ist, wie der Spitzahorn über weiter Teile Europas verbreitet.

Tonholz ist das Wertvollste, was er liefern kann. Viele Gitarren habe einen Korpus aus Ahorn. Er ist den Edel-laubhölzern zugeordnet. Der Rekord für einen Stamm wurde in Frankreich mit einem Versteigerungspreis von

61000 Euro erzielt.  Dennoch ist es selten, dass man durch alte Ahornwälder wandern kann, weil diese Art von allein keine Wälder bildet. Mythologisch und auch spirituell wird der Ahorn wenig beachtet. Der Feldahorn wurde hingegen als Nahrungspflanze genutzt, weil man die Blätter wie Sauerkraut einlegte.

Neben den 3 heimischen Arten sei noch der Zuckerahorn genannt, aus dem das Vogelaugenfunier hergestellt wird. Grundsätzlich sind alle Ahornarten sehr nützlich für die Insektenwelt.