14 Douglasie, Pseudotsuga menziesii, Fam. Kieferngewächse

 

Herkunft: USA Dieser Baum gab es schon vor der Eiszeit in Europa, ist dann aber ausgestorben.

 

1795 wurde er in Amerika wieder entdeckt und durch den Botaniker Douglas 1825 wieder nach England gebracht. Ab 1840 verbreitete sie sich in Deutschland.

 

Sie wird bei uns bis 50 m hoch im warmen Kalifornien sogar bis 100 m. Der Rekord soll bei 133 m liegen. Damit gehört sie mit dem Mammut- und Eukalyptusbaum zu den größten jemals existierenden Lebewesen. Baumumfänge von 10 m sind dort keine Seltenheit.

 

Das Holz ist ohne Imprägnierung sehr dauerhaft und von schöner Maserung, das aber mit den Jahren vergraut.

 

Das Maigrün ergibt einen wohlschmeckenden, Vitamin C-haltigen Brotaufstrich.

 

Das Spirituelle:

 

In der nordischen Mythologie kann sie nicht erscheinen, aber sie gehört wie die Fichte und Tanne auch zu den Kieferngewächsen. Enthält sehr viel ätherisches Öl und die Nadeln duften wunderbar nach Citrus. Inhalieren der zerriebenen Nadeln, wirkt erfrischend, vor allem an sehr warmen Tagen..

 

Generell wirken die ätherischen Öle der Nadelbäume auch antiseptisch.

 

An heißen Sommertagen riecht man den Schweiß der Douglasien. Wohl der einzige angenehme Schweißgeruch.

 

Die beeindruckenste Douglasie steht in Enzklösterle in der Nähe der Kirche.

 

 

Douglasie in Enzklösterle