17 Berg-Ahorn, Acer pseudoplatanus, Fam. Seifenbaumgewächse

 Herkunft: Endemisch = natürlich vorkommend.

Auch im Forst ein wichtiger Baum, v.a. freuen sich Musiker, dass es ihn gibt. Das Wertvollste, das ein Baum produziert ist Tonholz. Ahorn-Gitarren haben einen klaren und reinen Klang, ob ganz aus Ahorn oder in Verbindung mit einer Fichtendecke. Statt Mahagoni, Ahorn zu verwenden ist ein Beitrag zum Klima-schutz.

 

Er kann Höhen von 40m erreichen und bis zu 500 Jahre alt werden. Er wächst oft bis zu Baumgrenze, findet ihn natürlich in Berg- Mischwäldern.

 

Manche Art wächst bis zu 80 cm im Jahr in die Höhe. Im Herbst fallen die „Nasenzwicker“, so der Volksmund, also Früchte/Samen auf den Boden. Was viele nicht wissen, für Pferde sind sie giftig, auch im Frühjahr, wenn sie austreiben. Aber Ziegen und Schafe fressen gern das Laub. Was der Ahorn nicht mag, ist Staunässe, sonst wächst er auf Geröllblockhalden und anderen Böden. Das Holz des Ahorns wird oft für Möbel und Bauholz verwendet und da es sehr hart ist, auch für Arbeitsplatten, Treppen und Böden, sowie Schälholz. Es erziehlt Preise von 800 bis 1000 Euro je Kubikmer. Dass der Ahorn früher auch eine Nahrungsquelle war, ist heute, bis auf Ausnahmen vergessen. Das Laub des Feld-Ahorns wurde früer wie Sauerkraut eingelegt.

 


2 mal Berg-Ahorn und oben ein Spitzahornblatt

 

Bergahorn im Rotenfelser Park