27      Robine, Robinia pseudoacacia, Fam. Hülsenfrüchtler

 Herkunft: Nordamerika

Jean Robin hat die ersten Samen aus Peru mitgebracht und pflanzte sie am Pariser Hofe ein. Inzwischen gilt dieser Baum als invasive Art.

 

Junge Bäume haben besonders große Stacheln, daher ist der Aufenhalt im Robinienwald nicht angenehm, lediglich die Bienen freuen sich über die nektarreiche Nahrung. (Akazienhonig, stammt aber von der Robinie) Er und die Akazie sind Tiefwurzler, daher im Nachhinein kaum zu entfernen, allerdings ist die Akazie nicht winterhart, so kommt sie bei uns nicht vor.

 

Das Holz der Robinie wird für Terrassen, Brücken, Spielplätze verwendet, also für Bauten im Freien. Das Holz ist sehr dauerhaft. Im Forst besiedelt sie Brachflächen und wächst sehr schnell, dennoch bietet sie sehr hartes Holz an. Für den klimabedingten Waldumbau wäre sie gut geeignet, ob man sich dann ihrer invasiven art erwehren kann, ist fraglich.

 

Der Adel hat sie wegen ihrer Bienenfreundlichkeit und ihrer schönen Optik gerne in den Barockgärten angepflanzt.

 

Blätter und Stacheln der Robinie

 

Ehemalige Robinie bei Bad Rotenfels, an der B462. Sie wurde aus Sicherheitsgründen gefällt, gehörte zu den größten Robinien in BW